Pflege-Ratgeber · Fellwechsel

    Fellwechsel beim Hund: Wann, wie lange und was wirklich hilft

    Zweimal im Jahr liegt das halbe Wohnzimmer voller Haare. Der Fellwechsel ist völlig normal – mit der richtigen Pflege dauert er kürzer, der Hund fühlt sich wohler und Sie saugen deutlich seltener.

    Hund beim Fellwechsel – lose Unterwolle wird im Fellzauber Spa ausgekämmt

    Wann der Fellwechsel beginnt

    Der Auslöser ist die Tageslichtlänge, nicht die Temperatur. Im Frühjahr – meist ab März – legt der Hund das dichte Winterfell ab. Im Herbst, etwa ab September, wächst es wieder nach. Beide Phasen dauern in der Regel sechs bis acht Wochen. Hunde, die viel in beheizten Räumen und bei Kunstlicht leben, haaren oft schwächer, dafür fast das ganze Jahr über.

    Was im Fellwechsel wirklich hilft

    Täglich bürsten

    In der Hochphase jeden Tag, danach zwei- bis dreimal pro Woche. Wichtig ist das passende Werkzeug: Unterwollkamm statt Zupfbürste, und immer bis auf die Haut, nicht nur über die Oberfläche.

    Bad & Ausblasen

    Ein Bad löst die abgestorbene Unterwolle, das anschließende Ausblasen befördert sie heraus. Ein bis zwei Termine pro Fellwechsel entfernen mehr Haar als Wochen des Bürstens zu Hause.

    Von innen unterstützen

    Hochwertiges Futter mit ausreichend Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren unterstützt den Neuaufbau des Fells. Immer frisches Wasser bereitstellen – trockene Haut verstärkt den Haarverlust.

    Doppelhaarfell niemals scheren

    Bei Husky, Spitz, Australian Shepherd, Berner Sennenhund oder Golden Retriever wirkt das Fell im Sommer dick und heiß – geschoren wird trotzdem nicht. Deck- und Unterhaar wachsen danach ungleichmäßig nach, das Fell verliert seine isolierende Struktur und schützt weder vor Hitze noch vor Sonnenbrand. Richtig ist: Unterwolle konsequent entfernen, Deckhaar stehen lassen. Genau das passiert bei einer Fellwechsel-Pflege im Salon.

    Unterwolle entfernen lassen – in Niederwerrn bei Schweinfurt

    Zur Fellwechsel-Pflege kommen Hunde aus Schweinfurt, Niederwerrn, Geldersheim, Dittelbrunn, Bergrheinfeld und Werneck zu mir. Bad, Ausblasen und gründliches Auskämmen dauern je nach Felldichte ein bis zwei Stunden – danach bleibt spürbar weniger Haar in Ihrer Wohnung.

    Wann es kein normaler Fellwechsel ist

    Zum Tierarzt gehören diese Anzeichen – sie haben mit dem saisonalen Haarwechsel nichts zu tun:

    • • kahle Stellen oder Haarausfall an klar begrenzten Bereichen
    • • gerötete, schuppige oder nässende Haut
    • • starker Juckreiz, ständiges Kratzen oder Lecken
    • • Haarverlust außerhalb der typischen Jahreszeiten über Monate
    • • stumpfes, brüchiges Fell trotz guter Pflege

    Fellwechsel-Pflege im Frühjahr und Herbst

    Bad, Ausblasen und gründliches Auskämmen der Unterwolle – danach bleibt spürbar weniger Haar in Ihrer Wohnung. Termine in Niederwerrn bei Schweinfurt.

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